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Menzo Reinach etabliert sich in der Verfolgergruppe


(3.10.2017) Mit dem souveränen Auftritt vom vergangenen Samstag setzten die Oberwynentaler ihren gegenwärtig guten Lauf fort. Der volle Punktegewinn der Einheimischen stand nie in Frage, zumal der Gegner aus dem westlichen Aargau kaum etwas entgegenzusetzen vermochte.

– hhe – Menzo Reinach scheint sich langsam aber sicher zum Ligaschreck zu entwickeln. Im Cup wurden Buchs (away), in der Meisterschaft letzte Woche Schönenwerd-Niedergösgen und jetzt Zofingen 2 mit je 4 Toren vom Platz gefegt. Das sind nicht bloss Zufallssiege des Cvijanovic/Ahmetaj-Teams, es sind Erfolge eines mehrheitlich auf Eigengewächse setzenden Vereins, der an seiner eingeschlagenen Strategie festhält. Cvijanovic: «Wir haben eine ausgesprochen gute Stimmung im Team. Jeder geht für jeden. Eigentlich spielen wir schon die ganze Saison gut, selbst in den beiden verlorenen Partien fielen wir nie ab. Jetzt beginnt sich die seriöse Arbeit auszuzahlen!». Während die Cvijanovic/Ahmetaj-Truppe fast pausenlos auf Angriff spielte, kamen die Gäste kaum je zu einer Chance. Untermauert wird das hohe Skore noch mit drei Treffern ans Aluminium und einer beträchtlichen Überzahl an Chancen, wobei nebst Spielertrainer Cvijanovic auch Naserizadeh (wiederum Doppeltorschütze) besonders auffielen. Erst in den Schlussminuten liess Menzo etwas nach, sodass Zofingen zumindest noch den Ehrentreffer erzielen konnte.

Menzo mit deutlichen Feldvorteilen

Just zum Spielbeginn sollte Regen einsetzen, der bis zum Schluss nicht mehr nachliess. Dennoch, das Terrain war ausgezeichnet spielbar und Menzo liess sich von den äusserlichen Bedingungen nicht im Geringsten beeindrucken. Mehr und mehr übernahm Menzo das Spieldiktat und erarbeitete sich entsprechend oft Torabschlüsse. Das 1:0 fiel auf einen Freistoss, den der gut gelaunte Spielertrainer Cvijanovic erfolgreich verlängern konnte. Dass es vorläufig bei diesem Spielstand blieb, lag in erster Linie an der etwas mangelnden Chancenverwertung, aber auch an der bis anhin noch recht soliden Gäste-Verteidigung.

Torreiche zweite Hälfte

Es war kaum zum zweiten Durchgang angepfiffen, schon brannte es wieder lichterloh in der Zofinger Gefahrenzone. Vorerst traf Naserizadeh nur den Pfosten, doch nach dem Abpraller nahm ein Zofinger den Arm zu Hilfe. Den Handspenalty verwertete Captain Ardefrim Ahmetaj problemlos zum 2:0. Eine Szene mit Seltenheitswert folgte in der 51. Minute. Endlich trat auch das Memeti-Team für einmal gefährlich im Menzo-Strafraum auf. Das Leder schien bereits hinter der Torlinie zu landen, doch Yilmaz – der im Übrigen wiederum eine sehr gute Partie machte – stand das Glück bei. Kurz darauf machte es Menzo besser. Naserizadeh stand nach perfekter Hereingabe von der rechten Grundlinie goldrichtig und schob zum 3:0 ein (54.‘). Es war dann genau eine Stunde gespielt, als Naserizadeh nachdoppelte. Er übernahm einen guten Seiteneinwurf in der Nähe des Penaltypunkts und schloss cool an Schlussmann Giger vorbei zum 4:0 ab. Das nunmehr auf Resultatkosmetik entsprechend offensiv spielende Zofingen kam in der Folge immerhin noch zu zwei guten Abschlüssen mit Captain Gervasio, wobei sich Yilmaz auszuzeichnen vermochte. Gegen das 4:1 in der 90. Minute war allerdings kein Kraut gewachsen. De Campos Ribeiro traf aus der Mitteldistanz genau ins Lattenkreuz.

Heute Abend kommt es zu einem weiteren Heimspiel des FC Menzo Reinach 1. Um 20.15 Uhr ist Anpfiff gegen Tabellennachbar Küttigen 1.


FC Menzo Reinach 1 – SC Zofingen 2 4:1 (1:0). Fluckmatt. 100 Zuschauer. Schiedsrichter Marco Palmieri, Anglikon. Tore: 20. Cvijanovic 1:0, 46. Naserizadeh 2:0 (Pen.), 54. Naserizadeh 3:0, 60. Naserizadeh 4:0, 90. De Campos Ribeiro 4:1.

FC Menzo Reinach 1 Yilmaz; Sebastian Nuhi, Ardefrim Ahmetaj, Kadri Shala, Dätwyler; Lavdim Shala, Andric, Katip Jusufi, Blättler; Naserizadeh, Cvijanovic. Des Weiteren kamen bei freiem Ein- und Auswechseln noch Oguzcan Alpsoy, Jukic, Koliqi und Sumaj zum Einsatz. Menzo ohne Arshik Ahmetaj, Uysal und Ivancic (alle verletzt).

FC Zofingen 2 Giger; De Campos Ribeiro, Fumagalli, Hunziker, Planzer; Rodrigues, Florim Kastrati, Marco Erni, Gervasio, Balazi; Hunkeler. Des Weiteren kamen bei freiem Ein- und Auswechseln noch Qetaj, Robin Erni, Noordijk und Fidan Kastrati zum Einsatz.