Böju wirft Menzo Reinach aus dem Aargauer-Cup

Axpo Aargauer-Cup 1/32 Final Menzo Reinach – FC Beinwil am See 1:2 (1:2)


In einem packenden, kampfbetonten Cupfight, den Menzo aufgrund der zahlreichen Topchancen in der zweiten Halbzeit hätte zu seinen Gunsten drehen müssen, behielt die Hediger-Elf vom See die Oberhand. Matchwinner war zweifellos Beinwils Keeper Kalt, der seinen Kasten auch in den hektischen Schlussminuten reinhielt.


- hhe - Es war nicht der Abend des FC Menzo, der sich gerne für die nächste Runde qualifiziert hätte, wie Trainer Oryachkov bestätigte. «Uns fehlte die Effizienz, vielleicht auch der Biss 90 Minuten konsequent auf Sieg zu spielen!», ergänzte er gleichzeitig. Tatsächlich erzielten die Gäste mit ihren weit geringeren Torchancen ein Optimum, während sich das technisch etwas überlegene Menzo noch und noch in den aufopfernd, aber auch erfolgreich kämpfenden Abwehrreihen der Böjuer verhedderte. Egal ob die Platzherren mit Klein-Klein oder weiträumigem Spiel agierten, dem hartnäckigen Gast war diesmal nicht beizukommen. Wie vor Jahresfrist muss sich der FC Menzo Reinach bereits nach der ersten Runde aus dem Axpo Aargauer-Cup verabschieden.


Effizientes Beinwil

Es begann etwas verhalten. Erst in der 12. Minute kam bei einer Cornerdoublette im Beinwiler Strafraum etwas Hektik auf. Darauf folgende Weitschüsse wehrten sowohl Kalt auf Beinwiler Seite, wie auch Menzos Neziri wirksam ab. Obwohl sich Menzo eine leichte Feldüberlegenheit erkämpfte, waren es die Gäste die vorlegten. Der junge Schneeberger profitierte von einem Abstimmungsproblem in der Menzo-Defensive und brauchte nur noch an den verdutzten Menzo Hintermännern zum 0:1 einzuschieben. Lange liess der Ausgleich allerdings nicht auf sich warten. Murati setzte auf halblinker Position zu einem unwiderstehlichen Sololauf an und bezwang Kalt mit einem platzierten Flachschuss (24.’ 1:1). Menzos Hoffnungen, noch vor der Pause in Führung zu gehen, wurde aber von den auf Fehler lauernden Böjuern zunichte gemacht. Wieder nutzten sie ein Missverständnis der Menzo Verteidigungsreihe aus und weil Samadraxhas Schuss noch abgefälscht wurde, war auch Torhüter Neziri machtlos. Mit 1:2 ging es zum Pausentee.


Menzo glücklos

Zwar kam Menzo in der zweiten Hälfte öfter zu Chancen, doch ein weiteres Tor, das den Favoriten zumindest in die Verlängerung gerettet hätte, wollte nicht fallen. Die besten Momente verzeichnete Menzo in den letzten 20 Minuten, als Angriff um Angriff in Richtung Gästetor rollte. Doch die Abschlüsse endeten meistens in den Fängen des glänzend parierenden Torhüters Kalt, wobei ihm auch einige Male das Glück beistand, denn die Menzo Forwards trafen zwei Mal die Latte und einmal den Pfosten. «Wir hätten wohl noch eine Stunde länger spielen können und dennoch kaum gesiegt…!», so das Fazit von Menzo Coach Oryachkov.


Konzentration auf die Meisterschaft

Schon Morgen Freitag steht für den FC Menzo Reinach die nächste Meisterschaftspartie auf dem Programm. Gast auf der Menziker Fluckmatt ist der FC Buchs 1, der nach zwei Runden mit 6 Punkten überraschend die Tabellenspitze der Gruppe 1 ziert. Anpfiff um 20.00 Uhr.


FC Menzo Reinach – FC Beinwil am See 1:2 (1:2). Fluckmatt, Menziken. 250 Zuschauer. Tore: 19. Schneeberger 0:1, 24. Aid Murati 1:1, 44. Samadraxha 1:2.

FC Menzo Reinach Neziri; Bucher, Naserizadeh, Lokaj, Fankhauser; Orana, Lokaj, Jusufi; Altin Gashi, Teke, Murati. Ersatzspieler: Uysal, Hediger, Nuhi, Ferreira Coelho, Kizilkan, Shkumbin Shala. FC Menzo Reinach ohne Bekaj (Militär), Deniz Yilmaz (privat), Keranovic (Ferien), Dätwyler (privat), Dardan Gashi (privat) und Avni Hasanramaj (gesperrt).


FC Beinwil am See Kalt; Lutz, Puselja, Lauber, Holliger; Joel Merz, Ott; Samadraxha, Pitzalis, Schneeberger; Jasari. Ersatzspieler: Pellegrino, Kanik, Fessler, Nivokazi, Baumann, Bruno Merz.



Viel Kampf im Derby: Böjus Manuel Schneeberger, Torschütze zum 0:1, behauptet sich gegen Dario Bucher vom FC Menzo.

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