Menzo Reinach doppelt nach

Meisterschaft 3. Liga, Gruppe 1, FC Rupperswil 1 – FC Menzo Reinach 1:4 (0:3)

Nach dem sensationellen Heimerfolg vom vergangenen Mittwoch, setzte sich Menzo Reinach am Samstagabend auch gegen das bisher verlustpunktfreie Rupperswil eindrucksvoll durch. Der Vollerfolg stand nach 30 Minuten praktisch bereits fest.

– hhe – Die Startphase des entschlossen auftretenden FC Menzo musste den FC Rupperswil ziemlich überrascht haben. Anders war die Nervosität der bisher mit einem Torverhältnis von 17:1 makellos in die Meisterschaft gestarteten Aaretaler nicht zu erklären. FC Aarau-Torhüterlegende Hermann Rufli stellte schon nach Spielhälfte fest: «Das ist eine ganz andere Mannschaft, als noch vor wenigen Wochen gegen Frick!». Tatsächlich knüpfte Menzo gleich nach Anpfiff an die Leistung des Spiels gegen Aarburg (12:2 Sieg) an. Nach einem Drittel der Partie war die Sache schon (fast) gegessen. Während Menzo mit seinen schnellen Vorderleuten in dieser Phase noch und noch Chancen herausspielte, war von den Platzherren nicht ein einziger gefährlicher Vorstoss zu verzeichnen. Das änderte sich zwar alsdann, doch der FC Rupperswil hatte mit seinen Abschlüssen kein Glück. Erst in der zweiten Halbzeit, als Menzo durch einen Platzverweis (Fankhauser 75. Minute) geschwächt wurde, vermochten die verzweifelt ankämpfenden Rupperswiler auf 1:3 zu verkürzen. Menzo bewahrte aber Ruhe, liess sich nicht weiter provozieren und erhöhte das Skore kurz vor Schluss gar auf 1:4. Damit steigt Menzo Reinach in der Tabelle um einen Rang nach oben auf Platz 2, liegt aber nach Verlustpunkten immer noch hinter Küttigen (4:2 Auswärtssieg in Aarburg) und dem FC Rupperswil, zu dem der Abstand aber massgeblich verringert wurde. Leader bleibt Frick 1a, das zwar wenig Tore erzielt, hingegen auch äusserst wenig einkassiert.


Rupperswils Keeper Matthias Fankhauser verfehlt, Murati (22) schiesst zum 0:1 ein.

Drei Menzo Tore im ersten Drittel

Verblüffend der starke Beginn des FC Menzo Reinach. Dem bisher verlustpunktfreien FC Rupperswil wurde praktisch keine Gelegenheit für Offensivaktionen geboten. Die Cvijanovic/Ahmetaj-Truppe versetzte die Platzherren noch und noch in Nöte. Es erstaunte deshalb kaum, dass Menzo schon in der 18. Minute in Führung ging. Murati schloss nach einem heillosen Durcheinander im Rupperswiler Strafraum zum 0:1 ab. Und nur wenige Minuten danach versenkte der wiederum sehr solide aufspielende Jusufi einen Eckball direkt zum 0:2. Rupperswil hatte jetzt oft Probleme mit Menzos agilem Umschalten von Defensive auf Offensive, wodurch seine schnellen Vorderleute nach Balleroberung rasch in Abschlusspositionen kamen. Die überforderte Abwehrreihe des Mazzariello-Teams musste sich in der ersten halben Stunde gleich nochmals ausspielen lassen. Der steil angespielte Murati entwischte und liess mit seinem platzierten Flachschuss auch Torhüter Fankhauser keine Abwehrmöglichkeit (0:3 in der 29.‘). Das war dann wohl endgültig ein Weckruf für die Einheimischen. Kurz hintereinander kamen sie nämlich zu mehreren erfolgsversprechenden Chancen. Künzli und Brahimaj knallten aber daneben und Schurtenberger darüber. Und kurz danach scheiterten Brahimaj und Dvorani – einmal am Pfosten, das andere Mal am glänzend parierenden Yilmaz. Menzo rettete sich aber mit Glück und Können aus der zwischenzeitlichen Überlegenheit der Rupperswiler. Es gab noch eine umstrittene Aktion vor der Pause, als Patriot Haliti an der Strafraumgrenze vom hintersten Rupperswiler Vontobel zu Fall gebracht wurde. Der Menzo-Anhang forderte vehement Rot, der Ref entschied jedoch auf Gelb.


Rupperswil im zweiten Durchgang stärker

Die Einheimischen setzten nun alle Hebel in Bewegung die Niederlage doch noch abzuwenden. Dann, in der 60. Minute, vermochte Rupperswil auf 1:3 zu verkürzen. Ein Cornerball wurde nur ungenügend abgewehrt und Dvorani traf mit dem Kopf. Die Reinacher blieben aber gefährlich. Haliti hatte zwei Mal die Möglichkeit das Skore zu erhöhen. Zum Leidwesen der Gäste spielte sich aber eine Viertelstunde vor Schluss nochmals eine strittige Szene ab, diesmal hingegen im Menzo Strafraum. Der fleissig kämpfende Lars Fankhauser wurde für eine ähnliche Attacke, wie auf der Gegenseite kurz vor der Pause, hingegen vom Feld gestellt. Rupperswil vermochte aber aus seiner Überzahl keinen Profit schlagen. Im Gegenteil. Zuerst verhinderte Yilmaz mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer und wenige Minuten vor Schluss erhöhte Menzo gar auf 1:4. Der eingewechselte Naserizadeh traf mit einem platzierten Flachschuss. Die Rupperswiler Abwehr hatte ihren Dienst zu diesem Zeitpunkt längst eingestellt.


Bezirksderby am Sonntagnachmittag

Am kommenden Sonntag gastiert auf der Fluckmatt in Menziken die zweite Garnitur des SC Schöftland, die in der 5. Runde Lenzburg 2 gleich mit 6:1 vom Platz schickte. Eine Partie mit Offensivpotenzial. Anpfiff 15:00 Uhr.


FC Rupperswil – FC Menzo Reinach 1:4 (0:3). Stockhard, Rupperswil. 120 Zuschauer. Schiedsrichter: Meho Jaskic. Tore: 18. Murati 0:1, 21. Jusufi 0:2, 29. Murati 0:3, 60. Dvorani 1:3, 88. Naserizadeh 1:4.

FC Rupperswil 1 Matthias Fankhauser; Cerbone, Eufemia, Vontobel, Bucher; Brahimaj, Ganarin, Hauser, Schurtenberger, Bünzli; Dvorani. Bei freiem Ein- und Auswechseln kamen noch Hoxhaj, Roos, Ciancio, Berisha, Dietiker und Hediger zum Einsatz.

FC Menzo Reinach Deniz Yilmaz; Lavdim Shala, Dätwyler, Morina, Lars Fankhauser; Loznjakovic, Jusufi; Orana, Bekaj, Murati; Haliti. Bei freiem Ein- und Auswechseln kamen noch Meier, Cvijanovic, Ardefrim Ahmetaj, Alban Ahmetaj, Jukic, Alpsoy und Naserizadeh zum Einsatz. Menzo Reinach ohne Lüscher, Kizilkan, Blättler, Ivancic (verletzt).

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