Menzo Reinach strauchelt wieder

Meisterschaft 3. Liga, Gruppe 1, FC Menzo Reinach – SC Zofingen 2 2:3 (0:2)


Und das nicht etwa gegen einen Meisterkandidaten, sondern gegen die in der unteren Tabellenhälfte figurierende zweite Garnitur des SC Zofingen. Sie zeigte sich von der Aufwärtstendenz der Oberwynentaler nicht im Geringsten beeindruckt und legte mit ihrem phasenweise guten Kombinationsspiel schon in der ersten Halbzeit den Grundstein zum Sieg.


– hhe – Menzo-Spielertrainer Ahmetaj sah auch Gründe für die knappe Niederlage: «Einerseits war unsere Abwehr durch die verletzungsbedingte Absenz meines Bruders Ardefrim geschwächt und andererseits hatten wir auch Pech!». Tatsächlich hätte die Cvijanovic/Ahmetaj-Truppe aufgrund der sichtlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit einen Punkt verdient. Doch die Gäste brachten die Reinacher schon in der ersten Halbzeit mehrmals in Nöte. Spielerisch hatten die Platzherren in den ersten 45 Minuten wenig Gleichwertiges entgegenzusetzen. Die zweite Hälfte lief dann eindeutig besser für Menzo. Als aber Zofingen nach dem 1:2, statt des Ausgleichs, nochmals nachlegte, wurde es für die Einheimischen auch zeitlich immer enger. Obwohl Menzo nochmals der Anschlusstreffer gelang, zu einem Punktegewinn sollte es diesmal nicht reichen. Die Thutstädter konnten sich am Schluss bei Torhüter Giger, ihrem besten Mann bedanken. Mit seinen Big Saves rettete er seinem Team den Dreier.


Zofingen effizienter

Es dauerte zwar eine Weile bis die Partie bei regennassem, aber doch einigermassen gut bespielbarem Terrain, in die Gänge kam. Doch dann nahmen die Gäste immer mehr das Zepter in die Hand. Während Menzo im Spielaufbau Mühe bekundete, kombinierte Zofingen besser. Mit seinen schnellen Forwards kam vermehrt Gefahr vor Uysal auf. Und prompt war es eine Einzelaktion, welcher der Memeti-Elf die Führung einbrachte. Mit einem Tempovorstoss liess Sinisterra seinen Bewacher hinter sich und traf unhaltbar zum 0:1 (15.‘). Dann aber folgte eine starke Phase des FC Menzo. Menzo kam innert kurzer Zeit hintereinander zu mehreren gefährlichen Abschlüssen, doch Giger stand jedes Mal goldrichtig und lenkte schliesslich auch noch einen platzierten Schuss von Jukic um den Torpfosten (s. Bild). Es war zum Verzweifeln, denn danach bekam Zofingen wieder Oberhand. Es sollte nochmals bei Menzo Reinach einschlagen. Das 0:2 ähnelte dem ersten Tor ziemlich, denn wieder war es einer der agilen Vorderleute, der der Menzo-Verteidigung enteilte und Uysal keine Chance liess. Aufdenblatten war diesmal der erfolgreiche Skorer.



Menzos Aufbäumen kam zu spät

Die zweite Hälfte begann mit Vorteilen für die Gäste. Oft kam gar das Gefühl auf, sie hätten einen Mann mehr auf dem Platz. Zofingen wirkte beweglicher und sicherer, zeigte mehr Spielwitz und war dementsprechend auch gefährlicher. Am Kampfgeist mangelte es Menzo zwar nicht, doch es fehlte weiterhin an der Passgenauigkeit. Immerhin kam Menzo jetzt vermehrt vor das Tor der Zofinger und es wurden ein paar Eckbälle herausgeholt. Ein stehender Ball brachte dann doch den Anschlusstreffer. Jukic, der schon in den beiden letzten Partien skorte, traf mit einem 20-Meter-Freistoss zum 1:2. Die Antwort des Gegners liess aber nicht lange auf sich warten. Zofingens Fatlum Kastrati übernahm das Leder an der Strafraumgrenze, liess vorerst einige Menzo-Verteidiger ins Leere laufen bis er die ideale Abschlussposition gefunden hatte und dann auch Menzo-Schlussmann Uysal keine Chance liess – 1:3. Konsequenterweise investierte Menzo nun mehr in die Offensive. Vorerst verpasste Haliti zwei Mal, einmal per Kopf und das andere Mal rettete der Pfosten für den geschlagenen Giger. Immerhin fiel gut 10 Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer. Spielertrainer Cvijanovic wurde mit einem perfekten Pass bedient und schob unwiderstehlich zum 2:3 ein. Trotz allen Bemühungen sollte dem FC Menzo Reinach der Ausgleichstreffer verwehrt bleiben. Es blieb bei der knappen Heimniederlage.

Die nächste Probe folgt für den FC Menzo Reinach am kommenden Sonntag, dann wiederum gegen einen vermeintlich Schwächeren. Zu Gast auf der Fluckmatt ist der FC Masis Aarau. Alles andere als ein klarer Sieg gegen den praktisch bereits feststehenden Absteiger wäre eine Überraschung. Anpfiff um 15.00 Uhr.


FC Menzo Reinach – SC Zofingen 2 2: 3 (0:2). Fluckmatt, Menziken. 50 Zuschauer. Schiedsrichter: Maurizio Urso. Tore: 14. Sinisterra 0:1, 30. Aufdenblatten 0:2, 55. Jukic 1:2, 64. Fatlum Kastrati 1:3, 84. Cvijanovic 2:3.

FC Menzo Reinach Uysal; Blättler, Alpsoy, Naserizadeh, Kizilkan; Lavdim Shala, Mustafa, Koliqi, Jukic; Cvijanovic, Haliti. Einwechselspieler: Hagmann, Bastian Yilmaz, Amir Haliti und Kreshnik. Menzo Reinach ohne Ardefrim Ahmetaj und Ivancic (beide verletzt), Dätwyler (Militär), Andric (Auslandaufenthalt) und Deniz Yilmaz (gesperrt).

SC Seengen Zofingen 2 Giger; Huber, Fumagalli, Tahiri, Hunziker; Berisha, Balazi, Florim Kastrati; Fatlum Kastrati; Sinisterra, Aufdenblatten. Einwechselspieler: Shizimani, Caroli.

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